1986 bis 1987 - Aus der Jungen Gemeinde der Lutherkirche Radebeul heraus bildet sich eine kleine Gruppe mit vielen spielerischen Ideen.
Es werden kleine Programmabende gestaltet und viele Grenzerfahrungen gesammelt.
Weihnachten 1987 erregt das Weihnachtsspiel "Mir hat geträumt" Freude und Aufsehen. Alle Spieler entschließen sich, ein weiteres Stück zu erarbeiten.
1988 - Beginn unserer Zeitrechnung
Ab Sommer 1988 spielt diese Gruppe unter dem Namen "Projekt Regenbogen" das Stück "Herr Z. geht auf die Palme" in der Dresdener Region.
1989 - Als hätten wir alles schon vorher gewusst, spielen wir die Geschichte eines widerborstigen Zöllners und einer demonstrierenden Volksmasse unter dem Titel "Aufruhr in Jerusalem".
Dies ist sogleich das erste Werk aus eigener Autorenschaft und mit neuem Ensemblenamen als "KERIJAtheater".
Die Theatergruppe scheint sich aufzulösen, da drei aktive Spieler ihren Wehrersatzdienst als Bausoldat absolvieren müssen. Die Maueröffnung im Herbst 1989 ermöglicht diesen drei Akteuren den Einsatz in medizinischen Einrichtungen und die Verlegung in den Heimatort.
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1990 - Die Zerstreuung währte nur wenige Monate und schon am 6. April spielten wir "Aufruhr in Jerusalem" weiter. Neue Ideen wurden gesammelt und die Proben zu einem neuen Stück begannen.
Christina und Kaj trauen sich, sich zu trauen.
1991 - Am 16. Februar fand die Premiere von "Aber wenn..." statt.
Zunehmend wagen wir uns an improvisierende Elemente, um das Publikum ins Stück mit einzubeziehen.
"Aufruhr in Jerusalem" wird abgespielt und die Vorbereitungen zu einem neuen Weihnachtsspiel laufen auf Hochtouren.
Es kommt kurz vor Fertigstellung von "Ohhh du fröhliche..." zu einem Eklat im Kirchenvorstand. Die Gruppe begeistert mit dem Stück bei vielen Gastspielen, doch wird es in der Heimat mit Argwohn beäugt. Aus dieser Erfahrung wächst ein neues Selbstbewusstsein in der Gruppe.
1992 - Viele Premieren und viele Stücke jagen einander. Aus "Ohhh du fröhliche..." wird nach einer Über- und Neubearbeiturig das Stück "SOVIELzuwenig".
Marian erarbeitet zwei Soloprogramme mit "The Party Is Over" und "Die Diktatur der Zahnbürste".
Mit "AUSzeit" haben wir ab April ein weiteres Stück in unserem Repertoire. Innerhalb der Festwoche zum 100jährigen Jubiläum der Lutherkirche Radebeul spielten wir das Programm "Wir eine gewöhnliche Schafherde?".
Alfred wird geboren.
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1993 - Erstmalig versuchen wir uns auch als Veranstalter für ein größeres Publikum über mehrere Tage. 5 Jahre KERIJAtheater sind ein guter Grund. Auf dem Gelände des Sportplatzes der Oberlößnitzschule findet das 1. Kleinkunstfestival "PLAY on" statt.
Wir nutzen die Möglichkeit und spielen als Premiere "Schweine".
1994 - Im Januar nutzen wir den Saal im Bahnhof Radebeul-West für die HALTEPUNKT-TAGE , um regionale Laienkünstler zu präsentieren. Durch derartige Kontakte entwickelt sich eine vielfältige Zusammenarbeit untereinander.
Mit dem 2. "PLAY on" und der Premiere des aktuellen Stückes "cool" verbringen wir das Frühjahr und den Sommer, um uns dann schon langsam auf das Weihnachtsstück vorzubereiten. As "Radebeuler Weihnachtsprojekt' initiieren wir ein Weihnachtsstück und fördern die interessante Zusammenarbeit zwischen Junger Gemeinde und Jugendchor L.
Und nicht zu vergessen: Andrea & Lutz heirateten bei bestem Wetter.
1995 - Wir verordnen uns ein etwas ruhigeres Jahr. Trotzdem können wir es nicht lassen und zum 3. Mal findet das Kleinkunstfestival "PLAY on" statt.
Ein "ALLERLEI" an Einaktern und Szenen bleibt den Kritikern und Fans allerdings nicht erspart.
Wir werden zum Verein vereinigt.
Vom Heiratsfieber gepackt, lassen sich Gesa & Tobias sowie Kristina & Marian gänzlich aufeinander ein. Theresa kommt zur Welt.
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1996 - Und wieder gibt es ein "PLAY on". Doch diesmal weihen wir die ZERMA als Veranstaltungsobjekt ein. An Ort und Stelle haben wir auch die Premiere des Stücks "ERG!BT EUCH" . Nach der Teilnahme am CHRISTIVAL in Dresden bereiten sich drei Abenteurer des KERIJAtheaters auf die Floßtour Dresden - Hamburg vor, welche nach 3 Wochen erfolgreich beendet wurde.
1997 - Benjamin, Valentin, Tom und Lara purzeln auf diese Weit.
Zum Luftholen und wegen des "Alters" servieren wir erst einmal ein überarbeitetes Einakter- und Szenenprogramm als "Matjessalat".
Sonst noch etwas? - Ach ja. Das 5. Kleinkunstfestival "PLAY on" darf natürlich nicht fehlen. Und wieder werden viele Gastspiele mit "ERG!BT EUCH" absolviert.
1998 - Wir feiern, zeitgleich mit dem 6. Kleinkunstfestival "PLAY on", unseren 10jährigen Geburtstag.
Nach dem bekannten Märchen von W. Hauff wird "Das kalte Herz" in einer eigenen Bearbeitung uraufgeführt. Das Programm ‚Matjessalat’ erlebt mit neuen und alten Spielern eine Renaissance.
Im Herbst kommt es nach einem Gastspiel auf der Autobahn kurz vor Dresden zu einem schweren Verkehrsunfall, wo zwei Spieler um Haaresbreite und Gott sei Dank mit dem Leben davonkommen. Wir sind geschockt. Wir sind auf den Teppich geknallt und lernen langsam wieder den aufrechten Gang. Unser Jubiläumsjahr endet mit einem Dämpfer.
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